Irak: Angriff auf Flüchtlingslager

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Bei einem Angriff auf ein Lager von Exil-Iranern im Irak sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Im Camp Liberty, in dem die irakische Regierung Mitglieder der Volksmudschahedin untergebracht hat, seien Mörsergranaten eingeschlagen, teilte die UN-Mission im Irak (UNAMI) mit. Der UN-Sonderbeauftragte für den Irak, der Deutsche Martin Kobler, forderte die irakischen Behörden auf, die Hintergründe des Angriffs aufzuklären.

 

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Iran beginnt Manöver

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1.bildTeheran Die iranische Marine hat ein Manöver im Gebiet der Straße von Hormus begonnen. Das Staatsfernsehen berichtete, an der Übung seien Kriegsschiffe, U-Boote, Kampfflugzeuge und Luftkissenboote beteiligt. Schiffe wurden aufgefordert, das Gebiet bis zum 3. Januar zu meiden. Das Manöver erstreckte sich dem Bericht zufolge über eine Fläche von 400.000 Quadratkilometern, von der Straße von Hormus bis zum Indischen Ozean.

Großbank HSBC hat in einem Geldwäscheskandal in den USA den Strafbefehl zugestimmt.

Die europäische Großbank HSBC hat in einem Geldwäscheskandal in den USA der Zahlung von 1,9 Milliarden Dollar (1,46 Milliarden Euro) zugestimmt.

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HSBC will mit der Rekordsumme eine Untersuchung der US-Behörden beilegen, die der Bank vorwerfen, Geld für mexikanische Drogenkartelle und sanktionierte Nationen wie den Iran durch das US-Finanzsystem geschleust zu haben.

Deutschland weist Mitarbeiter der syrischen Botschaft aus

Deutschland hat am Montag vier Mitarbeiter der syrischen Botschaft in Berlin ausgewiesen. Außenmister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, damit setze Deutschland „ein klares Zeichen, dass wir die Beziehungen zum Assad-Regime auf ein absolutes Minimum reduzieren”.

http://www.rp-online.de/politik/ausland/deutschland-weist-syrische-diplomaten-aus-1.3101511

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article111915825/Russland-und-USA-glauben-noch-an-eine-politische-Loesung.html

 

Iran bestätigt militärische Hamas-Hilfe

Teheran – Der Iran hat sich zu militärischer Hilfe für die radikalislamische Hamas im Gazastreifen bekannt. Teheran sei „stolz, das palästinensische Volk und die Hamas verteidigen zu können”, so der Parlamentspräsident. Dabei handele es sich gleichzeitig um eine „finanzielle und militärische Hilfe”. Der Chef der Gruppe Islamischer Dschihad hatte gesagt, die gegen Israel eingesetzten Waffen kämen größtenteils aus dem Iran.

Die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas hat den Bombenanschlag auf einen Bus in Tel Aviv mit mindestens 20 Verletzten begrüßt. „Wir gratulieren unserem Volk zu dieser heldenhaften Tat”, hieß es in einer Mitteilung, die über die Lautsprecher von Moscheen im Gazastreifen verlesen wurde. Keine Organisation bekannte sich zunächst zu der Tat.