Irak: Angriff auf Flüchtlingslager

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Bei einem Angriff auf ein Lager von Exil-Iranern im Irak sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Im Camp Liberty, in dem die irakische Regierung Mitglieder der Volksmudschahedin untergebracht hat, seien Mörsergranaten eingeschlagen, teilte die UN-Mission im Irak (UNAMI) mit. Der UN-Sonderbeauftragte für den Irak, der Deutsche Martin Kobler, forderte die irakischen Behörden auf, die Hintergründe des Angriffs aufzuklären.

 

Mali: Selbstmord-Attentäter gestoppt

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Die malische Armee hat am Stadtrand von Gao zwei Männer mit Sprengstoffgürteln festgenommen, bevor sie sich in die Luft sprengen konnten. Dies teilte ein Militärsprecher mit. Die beiden Männer seien am Morgen an einem Kontrollpunkt an einer Zufahrtsstraße in die nordmalische Stadt gestoppt worden. Am Freitag hatte sich in Gao ein Mann in die Luft gesprengt und sich selbst getötet. Sonst wurde niemand verletzt.

 

Tote bei Explosionen im Irak

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Bagdad – Bei drei Explosionen sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 17 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. Zumindest bei einer der Detonationen habe es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt, teilte die Polizei mit. Am Mittwoch vergangener Woche kamen bei Attentaten mehr als 35 Menschen ums Leben. Hintergrund der Gewaltwelle sind die wachsenden Spannungen zwischen den Schiiten, die von Ministerpräsident Nuri al-Maliki repräsentiert werden, sowie den Minderheiten der Sunniten und Kurden.

 

Algerien: Islamisten verschleppen 8 Ausländer

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Algier – Militante Islamisten haben mindestens acht Ausländer entführt. Die Angreifer hatten ein Gasfeld des Energiekonzerns BP überfallen. Briten, Norweger und Japaner wurden verschleppt. Bei dem Angriff wurde ein Wachmann getötet und sieben weitere verletzt, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur APS. Die algerischen Streitkräfte hätten die Entführer und ihre Geiseln verfolgt und eingekreist, so eine Gewährsperson. Die Soldaten stünden nun in Verhandlungen mit den Islamisten.

 

Kabul: Anschlag auf Geheimdienst

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Die Zentrale des afghanischen Geheimdienstes NDS ist Ziel eines Anschlags geworden. Vor dem Eingang explodierte eine Autobombe. Danach waren Schüsse und Sirenen zu hören. Das Innenministerium erklärte später, drei Selbstmordattentäter seien an dem Anschlag beteiligt gewesen. Einer habe die Autobombe gezündet. Zwei Männer mit Sprengstoffwesten seien von Wachleuten erschossen worden. Bei dem Attentat wurden mehrere unbeteiligte Personen in nahe gelegenen Geschäften sowie auf der Straße verletzt.