Al-Maliki: Assad wird weiter kämpfen

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Istanbul – Iraks Ministerpräsident Nuri Al-Maliki schließt einen raschen Sturz des Assad-Regimes im Nachbarland Syrien aus. Die USA erwarteten, dass Präsident Baschar al-Assad binnen zwei Monaten stürze, sagte der schiitische Regierungschef der arabischen Zeitung „Asharq al-Awsat”. „Ich habe geantwortet: nicht einmal in zwei Jahren.”

 

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80 Tote bei Anschlag auf syrische Uni

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Aleppo (Syrien) – Bei einem Anschlag auf die Universität sind nach Angaben einer oppositionsnahen Organisation und eines Gouverneurs mindestens 80 Menschen getötet und 160 verletzt worden. Das staatliche syrische Fernsehen berichtete ebenfalls über den Anschlag und sprach von einer nicht näher genannten Zahl von Opfern.

 

Deutschland:Starker Anstieg der Asylbewerberzahlen

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Die Zahl der Asylbewerber ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wurden 64 539 Asylanträge gestellt oder 41 Prozent mehr als 2011, wie das Bundesinnenministerium in Berlin mitteilte. 14,2 Prozent der Asylbewerber wurden als Flüchtling anerkannt, bei weiteren 13,5 Prozent erhielten einen Abschiebeschutz, darunter viele Syrer.

Syrien: Christliches Dorf eingeschlossen

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Yaakoubieh (Syrien) – Ein christliches Dorf im Norden des Landes ist zwischen die Fronten von Regierungstruppen und Rebellen geraten. Rund 1000 orthodoxe und katholische Christen der Gemeinde nördlich von Aleppo säßen in der Falle, schreibt der Missionspressedienst Fides. „Sie leben in einer desaströsen Situation; ihnen droht die Auslöschung”, so Kapuzinerpater Francois Kouseiffi. Die Menschen hätten weder Nahrung noch Strom und könnten ihr Dorf nicht verlassen.

 

UN: Eine Million Syrer vom Hunger bedroht

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Etwa eine Million Syrer sind nach Angaben der Vereinten Nationen vom Hunger bedroht. Viele Konfliktzonen könnten von den Helfern nicht erreicht werden. Die Hilfsorganisationen seien zudem bereits überlastet. Pro Monat würden 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmittelrationen durch das UN-Welternährungsprogramm WFP versorgt, doch bedürftig seien vermutlich 2,5 Millionen Syrer. Es mangle vor allem an Brot, aber auch an Treibstoff,

 

Papst fordert Ende der Gewalt in Syrien

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1.bildPapst Benedikt XVI. hat die Konfliktparteien in Syrien zu einem schnellen Ende der Gewalt aufgerufen. „Ich erneuere meinen Aufruf, die Waffen niederzulegen, damit so bald wie möglich der konstruktive Dialog maßgebend wird”, sagte der Pontifex in seiner Neujahrsansprache vor Botschaftern im Vatikan. Der Papst sprach von einem Land, „das unablässig von Massakern zerrissen wird und Schauplatz schrecklicher Leiden unter der Zivilbevölkerung ist”. Sollte der Konflikt andauern, würden am Ende nur Verlierer und „ein Feld von Ruinen” bleiben.

 

Berichte über Massaker in Syrien

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Während die Menschen in aller Welt das neue Jahr begrüßen, beklagen die Syrer ein weiteres Massaker. Regimegegner berichteten, Angehörige der regimetreuen Schabiha-Miliz hätten in dem Dorf Maan in der Provinz Hama 23 Menschen enthauptet. Die Getöteten gehörten zu den wenigen sunnitischen Familien, die in dem Dorf lebten. Unter den Opfern sollen sieben Kinder sein. Die Leichen seien angezündet worden, so dass einige von ihnen noch nicht hätten identifiziert werden können, hieß es.