Tote bei Explosionen im Irak

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Bagdad – Bei drei Explosionen sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 17 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. Zumindest bei einer der Detonationen habe es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt, teilte die Polizei mit. Am Mittwoch vergangener Woche kamen bei Attentaten mehr als 35 Menschen ums Leben. Hintergrund der Gewaltwelle sind die wachsenden Spannungen zwischen den Schiiten, die von Ministerpräsident Nuri al-Maliki repräsentiert werden, sowie den Minderheiten der Sunniten und Kurden.

 

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Finanztransaktions-Steuer beschlossen

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Brüssel – Die Finanzminister der 27 EU-Länder haben der Einführung einer Finanztransaktions-Steuer in einer Gruppe von Ländern um Deutschland und Frankreich mit qualifizierter Mehrheit zugestimmt. Das teilten EU-Diplomaten am Rande eines Treffens der EU-Finanzminister in Brüssel mit. Die Einführung einer solchen Abgabe auf Bank- und Börsengeschäfte in der gesamten EU war gescheitert, aber elf Länder wollen gemeinsam voranschreiten.

 

Algerien: Islamisten verschleppen 8 Ausländer

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Algier – Militante Islamisten haben mindestens acht Ausländer entführt. Die Angreifer hatten ein Gasfeld des Energiekonzerns BP überfallen. Briten, Norweger und Japaner wurden verschleppt. Bei dem Angriff wurde ein Wachmann getötet und sieben weitere verletzt, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur APS. Die algerischen Streitkräfte hätten die Entführer und ihre Geiseln verfolgt und eingekreist, so eine Gewährsperson. Die Soldaten stünden nun in Verhandlungen mit den Islamisten.

 

Zwei Tote bei Schießerei an US-College

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St. Louis – In den USA sind bei einer Schießerei an einem College erneut Menschen getötet worden. In der Stadt Hazard in Kentucky starben laut Medienberichten zwei Menschen. Eine dritte Person wurde verletzt. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. In St. Louis stürmte ein bewaffneter Student ein College, schoss um sich und traf dabei einen Angestellten, bevor er die Waffe auf sich selbst richtete. Laut einem örtlichen Polizeisprecher werden beide den Vorfall wahrscheinlich überleben. Opfer und Verdächtiger kannten sich offenbar.

 

Kabul: Anschlag auf Geheimdienst

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Die Zentrale des afghanischen Geheimdienstes NDS ist Ziel eines Anschlags geworden. Vor dem Eingang explodierte eine Autobombe. Danach waren Schüsse und Sirenen zu hören. Das Innenministerium erklärte später, drei Selbstmordattentäter seien an dem Anschlag beteiligt gewesen. Einer habe die Autobombe gezündet. Zwei Männer mit Sprengstoffwesten seien von Wachleuten erschossen worden. Bei dem Attentat wurden mehrere unbeteiligte Personen in nahe gelegenen Geschäften sowie auf der Straße verletzt.

 

Deutschland wird den Militäreinsatz in Mali logistisch unterstützen

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„Transall”-Transportflugzeuge nach Mali

Dazu stehen ab sofort zwei Transportflugzeuge vom Typ „Transall” bereit, teilte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin mit. Diese Flugzeuge sollen zum Transport der Truppen der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) dienen. Eine direkte Unterstützung der französischen Truppen, die in Mali gegen die Islamisten kämpfen, ist nicht vorgesehen.