Der Kinderkanal KiKA steht erneut im Fokus

Der Kinderkanal KiKA steht erneut im Fokus der Staatsanwaltschaft. „Es wird gegen insgesamt vier Beschuldigte ermittelt”, sagte Staatsanwaltssprecher Hannes Grünseisen am Donnerstag in Erfurt. Zwei neue Verfahren seien wegen des Verdachts der Untreue und der Beihilfe zur Untreue eingeleitet worden. Die Beschuldigten sollen Rechnungen für vermeintliche Produktionsdienstleistungen ausgestellt haben, in denen andere Kosten – etwa für Feiern und Personal – eingerechnet worden seien, sagte Grünseisen. Der für den KiKA zuständige Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hatte am Mittwoch die Beurlaubung von KiKA-Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp (44) bekanntgegeben.

In den Ermittlungen im KiKa-Betrugsskandal gehört auch der NDR-Fernsehdirektor Frank B. zu den Beschuldigten. Das berichtet das NDR-Medienmagazin „Zapp” unter Berufung auf den Justiziar des Senders. B. sagte, er kenne die Vorwürfe nicht. Zugleich sicherte den Behörden volle Unterstützung zu. Er sei sich keiner Schuld bewusst. B. ist einer von vier Beschuldigten wegen des Verdachts der Untreue und der Beihilfe zur Untreue.

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