Obama gründet Anti-Amok-Taskforce

task force

„Papa, warum braucht man überhaupt Sturmgewehre?“ Die Frage seiner Tochter am Abend nach dem unfassbaren Amoklauf in der US-Kleinstadt Newtown mit 26 Toten habe er nicht beantworten können, sagt Mark Warner, Senator im US-Staat Virginia. Jetzt macht sich der Politiker für das Verbot von Waffen in den USA stark – und er ist nicht der einzige.

Die USA diskutiert über das Waffenrecht. Mal wieder, aber diesmal wirklich ernsthaft. Zu groß ist der Schock über das verheerende Schulmassaker, bei dem vor allem Kinder ums Leben kamen.

US-Präsident Barack Obama zeigt Entschlossenheit: Am Mittwoch setzte er eine Arbeitsgruppe für den Kampf gegen Waffengewalt ein. Bis Ende Januar soll das Team um Vizepräsident Joe Biden „konkrete Vorschläge“ unterbreiten, wie Gewalttaten mit Schusswaffen in Zukunft eingedämmt werden können, sagte Obama in Washington. Sobald die Entwürfe vorliegen, werde er den Gesetzgebungsprozess „ohne Verzögerung” anstoßen.

Selbst die mächtige Waffen-Lobby zeigt sich jetzt gesprächsbereit!

Erstmals seit dem Amoklauf hat sich die mächtige US-Waffenorganisation NRA zu der Tat geäußert und sich zutiefst „schockiert” gezeigt.

US-Waffenindustrie

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Der Schock nach dem Amok von Newtown sitzt tief, doch werden die Amerikaner ihre Waffengesetze ändern? Das Geschäft boomt.

Um die mächtigste Stimme der US-Waffenlobby war es in den Tagen nach dem Amoklauf vom vergangenen Freitag auffällig ruhig gewesen. In der auf ihrer Internetseite veröffentlichten kurzen Erklärung hieß es am Dienstag nun, die National Rifle Association (NRA) bestehe aus „vier Millionen Müttern und Vätern, Söhnen und Töchtern, und wir sind schockiert und traurig” angesichts dieser „schrecklichen und sinnlosen Morde” in Newtown.

Für diesen Freitag kündigte die NRA eine Pressekonferenz in Washington an.

Sie wolle zudem „Beiträge leisten”, um dabei zu helfen, dass sich derlei Verbrechen nicht wiederholten, führte die NRA weiter aus, ohne jedoch ins Detail zu gehen.

In den USA ist man erstaunt über die Äußerung, galt die NRA bislang immer als unnachgiebig in Sachen Waffenrecht.

Der Amoklauf

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NEUE GESETZE SOLLEN KOMMEN

Die demokratische Senatorin Dianne Feinstein kündigte eine Gesetzesinitiative für ein Verbot von Sturmgewehren an.

Am Dienstag erklärte US-Präsident Barack Obama seine Unterstützung für ein solches geplantes Gesetz. Obama stehe hinter der Initiative, teilte das Weiße Haus am Nachmittag mit.

In Michigan stoppte der republikanische Gouverneur Rick Snyder ein Gesetz, welches das Tragen von Waffen in Schulen, Krankenhäusern, Kirchen und Stadien erlaubt hätte.

Die öffentlichen Orte bräuchten klare Befugnisse, um selbst das Tragen von Waffen zu unterbinden, erklärte Snyder zur Begründung. Derzeit stehe dies nur privaten Orten wie Bars und Banken zu…. more

http://www.bild.de/politik/ausland/amoklauf-schule-newtown/nach-schulmassaker-kommt-in-den-usa-das-waffenverbot-27724358.bild.html

 

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