Türkei bittet um Patriot-Raketen

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere rechnet noch heute mit einem Antrag der Türkei auf Militärhilfe der Nato. „Ich rechne damit, dass es heute eine Anfrage der türkischen Regierung an die Nato gibt, zur Stationierung von Patriot-Raketen an der syrischen Grenze”, sagte der Minister in Brüssel. „Wir werden eine solche Frage solidarisch prüfen und schnell beantworten.”

Die deutsche „Patriot”-Raketenabwehr zum Schutz der Türkei vor Angriffen aus Syrien soll in der Nähe der Großstadt Kahramanmaras (400 000 Einwohner) aufgestellt werden. Das bestätigte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Link (FDP). Damit werde auch „sichergestellt, dass sie nicht in den syrischen Luftraum hineinwirken können”.

Die „Patriot”-Raketen zum Schutz der Türkei werden nach Angaben des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte Ende Januar einsatzbereit sein. Rutte erklärte, Deutschland, die Niederlande und die USA arbeiteten eng mit der Türkei zusammen, um eine möglichst rasche Stationierung sicherzustellen. Die Bundeswehr plant laut Mandat die Entsendung von bis zu 400 Mann für ein Jahr.

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