Lehman-Opfer bekommen Geld zurück

Vier Jahre nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers bekommen mehr Kunden und andere Gläubiger Geld zurück:

In den Fonds, aus dem die Forderungen der Lehman-Opfer bedient werden, fließen zusätzliche 435 Millionen Dollar (341 Millionen Euro), wie die Insolvenzverwaltung mitteilte.

Das Geld kommt von der US-Bank Citigroup, die nach der Pleite von Lehman Brothers 2008 insgesamt eine Milliarde Dollar zurückgehalten hatte. Die Citigroup wollte damit eigene, durch den Bankrott von Lehman entstandene Verluste ausgleichen.

Update;11-22-2012

Mega-Honorar für Lehman-Verwalter

Im Insolvenzverfahren um die deutsche Tochter der Pleitebank Lehman ist heftiger Streit um das mögliche Honorar des Insolvenzverwalters entbrannt.

Der Wirtschaftsanwalt Michael Frege und die hinter ihm stehende Kanzlei CMS Hasche Sigle könnten laut einem Gutachten am Verfahrensende eine Vergütung von bis zu 800 Millionen Euro kassieren, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung” berichtete.

Das Entgelt wird am Schluss des Verfahrens von einem Gericht festgelegt und richtet sich nach Komplexität des Verfahrens und Höhe der Insolvenzmasse. Diese ist im Fall der Lehman Brothers Bankhaus AG inzwischen auf mehr als 15 Milliarden Euro angewachsen.

Gläubiger sind vor allem die Deutsche Bundesbank und die Einlagensicherung der deutschen Privatbanken, deren Forderungen voraussichtlich zu über 80 Prozent erfüllt werden.

 

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s